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Altlasten

Fachlich durch Immobiliengutachter geprüft.

Was sind Altlasten?

Als Altlasten bezeichnet man Böden oder Grundwasser, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind und eine Gefahr für Mensch und Natur darstellen. Ursache sind meist Belastungen aus der Vergangenheit. Insbesondere alte, stillgelegte Mülldeponien (Altablagerungen) oder frühere Fabrik-, Tankstellen- und Militärgelände (Altstandorte).

Für Betroffene ist die Schadensursache letztlich unerheblich. Das gilt für Altlasten alter Industriegelände genauso wie für frische Umweltschäden durch ausgelaufenes Öl oder chemischen Löschschaum. Sobald der Boden gefährdet ist, tragen Behörden das Grundstück in ein offizielles Register ein, und es gelten strenge Regeln zur Reinigung. Deshalb versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch unter einer Altlast einfach jede Form von gefährlicher Bodenverschmutzung.

Wichtig!

Eine Bodenverschmutzung ist nicht automatisch eine Altlast. Erst wenn von einer verunreinigten Fläche eine konkrete Gefahr für Mensch oder Umwelt ausgeht, stufen Behörden sie offiziell als Altlast ein.

Alle verdächtigen und bestätigten Flächen werden in Deutschland systematisch erfasst. Die Umweltämter der Länder und Kommunen führen dazu ein sogenanntes Altlastenkataster. Diese zentrale Datenbank dient Behörden, Immobiliengutachtern und Immobilienkäufern als offizielle Auskunftsquelle über potenzielle Bodenrisiken.

Bestehen lediglich Hinweise auf Schadstoffe im Boden, führen die zuständigen Behörden die Fläche zunächst als Altlastenverdachtsfläche. Erst wenn Fachgutachten das genaue Ausmaß der Belastung ermittelt haben, erfolgt eine abschließende Bewertung.

Beispiele für die häufigsten Altlasten

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